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Akon - Biografie

Bio

14.11.2008

Akon | Akon
Akon
14.11.2008 | Biografie - 2008

„Freedom“ (VÖ: 28.11.08)

„Trouble“, „Locked Up“, „Lonely“ – wirft man einen flüchtigen Blick auf die Titel, mit denen Akon seine Karriere einst begonnen hat, könnte man meinen, sein Leben sei eine einzige Katastrophe. Auf sich allein gestellt, hinter Gittern, und auch sonst massig „Trouble“ an den Hacken – das klang alles andere als angenehm. Dass der im Senegal als Aliaune Thiam geborene R&B-Superstar jedoch inzwischen mit der Problemwälzerei abgeschlossen hat, unterstreicht er mit seinem dritten Album, dem er nicht ohne Grund den Titel „Freedom“ gegeben hat: Akon zelebriert auf der neuen LP die Freiheit und seine musikalischen Möglichkeiten. Wie unfassbar eingängig und tanzbar dieser Befreiungsschlag klingt, hat er bereits mit der ersten Singleauskopplung „Right Now (NaNaNa)“ bewiesen, die sich in den USA schon längst zu einem massiven Airplay-Hit entwickelt hat. Auch in den iTunes-Charts ist die Single geradewegs in die Top-10 gegangen.
Als Sohn des berühmten Jazzmusikers Mor Thiam kam Akon schon frühzeitig mit einer Vielzahl musikalischer Stile in Kontakt. „Ich habe ausnahmslos alles gehört, es gab da keine Grenzen. Offensichtlich stehe ich absolut auf klassische Soul- und R&B-Songs, das sollte klar sein, aber ich mag es auch, wenn man Soul-Elemente mit anderen Musikstilen kombiniert“, berichtet er. „Aber sagen wir so: Für jeden Track von Stevie Wonder, den ich in meinem Leben gehört habe, gab’s immer auch einen Song von Steely Dan – dieses Zusammenspiel der Einflüsse hat mich als Künstler geprägt.“
So finden sich auch auf „Freedom“ zwei Songs, die mit vollkommen neuen Einflüssen überraschen: Im gleichnamigen Titelstück verknüpft Akon afrikanische Melodien mit einem Beat, der an Marschmusik erinnert, zu einer Hymne, die gleichermaßen zum Jubeln und zum Nachdenken anregt. Der autobiografische Track, der sich ausbreitet wie Musik in einer Kirche, ist definitiv das Highlight seiner bisherigen Karriere. Und dann wäre da noch „Keep You Much Longer“, ein Stück, das von einem erfolgreichen Sänger handelt, für den sich das Blatt wendet, als seine Freundin ihre eigene Karriere antritt. In diesem Fall ist der Beat dermaßen eingängig und druckvoll, dass gefüllte Tanzflächen und jede Menge Schweiß vorprogrammiert sind. Überraschend ist dabei vor allem, dass Akon mit dieser Nummer erstmalig klassische House-Elemente in seinen Sound integriert.
Überhaupt bewegt sich Akon mit den 13 Tracks des neuen Albums in Richtung Tanzfläche. Was jedoch nicht heißen soll, dass er seine HipPop- und R&B-Wurzeln verleugnet – schließlich gibt es Gastauftritte von Lil Wayne, T-Pain, Young Jeezy, Kardinal Offishall, Ray Lavender und Wyclef Jean (Akon hat bereits Mitte der Neunziger beim „The Score“-Klassiker der Fugees ausgeholfen). Doch sind Songs wie z.B. „Troublemaker“ und „We Don’t Care“ ganz klar auf den Club ausgerichtet: Ersteren hat er laut eigener Aussage „einfach nur zum Spaß“ geschrieben, während der andere mit Synthesizer- und Disco-Elementen besticht, die selbst einen Giorgio Moroder vor Neid erblassen lassen würden.
„Die Idee dahinter ist, die düsteren Ansätze und die gewichtigen Themen in etwas Positives zu verwandeln“, sagt der Sänger, wenn man ihn auf den ausgelassenen Vibe der LP anspricht. „Schließlich kann man nicht für immer unglücklich sein und den Moralapostel spielen. Natürlich will man den Leuten von seinen Erfahrungen berichten, wenn man gerade erst aus dem Knast entlassen wurde. Aber der Name meines Labels, Konvict Entertainment, funktioniert für mich als Warnung: Ich sehe darin eine Gedächtnisstütze, die mich daran erinnert, was ich nicht machen will. Ich persönlich habe damit schon immer ein positives Statement machen wollen, aber die Leute haben das oftmals falsch verstanden.“
„Überhaupt gehe ich heute sehr viel bewusster an die Sachen heran“, berichtet er weiterhin. „Inzwischen habe ich eine ziemlich große Fangemeinde, was auch bedeutet, dass ich ihnen gegenüber eine Verantwortung trage. Als ich `Trouble´, mein Debütalbum, aufgenommen habe, war das anders; da ging es nur darum zu zeigen, wer ich eigentlich bin und was ich durchgemacht hatte. Doch jetzt habe ich Fans, die zu mir aufschauen, daher bin ich sehr vorsichtig, was ich mit meinen Songs zum Ausdruck bringe.“
Dennoch ist Akon noch immer daran interessiert, sein Leben und die Erfahrungen der Vergangenheit zu thematisieren. „Ich hatte immer das Gefühl, dass die Leute wissen sollten, wer ich wirklich bin. Sie sollen meine Geschichte kennen“, sagt er. „Darum nehme ich auch kein Blatt vor den Mund und berichte mit jedem Album ganz offen über das, was mir widerfahren ist. Mir ist sehr viel daran gelegen, dass sie wissen, wen sie da eigentlich unterstützen.“
Nachdem er 2004 die Musikwelt mit seinem Platinalbum „Trouble“ im Sturm erobert hatte, auf dem unter anderem die Smash-Singles „Locked Up“ und „Lonely“ vertreten waren, zählt er spätestens seit der Veröffentlichung seines zweiten Albums „Konvicted“ (VÖ: November 2006; Gold und/oder Platin in 23 Ländern) zu den erfolgreichsten Produzenten überhaupt: Nur fünf Wochen nach der Veröffentlichung hatte die LP in den USA bereits Platinstatus erreicht, und seither kommt kaum ein R&B- oder Pop-Album ohne Akon-Gastauftritt oder eine Produktion des 35-Jährigen aus: Eminem, Snoop Dogg, Ciara, Gwen Stefani, Chamillionaire, 50 Cent, Fabolous, T.I., Daddy Yankee, Kardinal Offishall, Lil Wayne, Wyclef Jean, Nelly, Ashanti, Azad, India.Arie, Lady Gaga, Nicole Scherzinger oder New Kids On The Block sind nur einige der Pop-Schwergewichte, mit denen er in den letzten Jahren kollaboriert hat. „Ich liebe es, mit anderen Künstlern zu arbeiten. Es sind wohl diese besonderen Momente im Studio, wenn es plötzlich Klick macht“, kommentiert der Gründer und Label-Boss von Konvict Muzik.
Erst vergangenes Jahr schrieb Akon Geschichte, als er gleichzeitig den ersten und zweiten Platz der Billboard-Hot-100 belegte: „I Wanna Love You“ war auf Platz #1, das Stück „Smack That“ direkt dahinter; das war zuvor nur Usher und Mariah Carey gelungen. Zum Jahresende wurde er vom Billboard-Magazine zum „Top Artist of 2007“ gewählt und belegte obendrein Platz #2 in der „Hot 100 Producer of the Year“- und der „Hot 100 Songwriter of the Year“-Liste. Außerdem gewann er bei den American Music Awards in der Kategorie „Best Male Soul/R&B Artist“, wurde dreimal bei den World Music Awards ausgezeichnet und für fünf Grammys nominiert. Wie unschwer zu erkennen, lag die New York Times absolut richtig, als sie Akon im Jahr 2004 eine „Karriere als bahnbrechender Künstler“ prophezeiten, wobei 2009 das mit Abstand erfolgreichste Jahr in seiner Karriere werden dürfte: Neben der Veröffentlichung seines dritten Albums, hat der CEO von Konvict unter anderem Veröffentlichungen von T-Pain, Lady Gaga, Kardinal Offishall, Flipsyde Dolla und Colby O’Donis geplant. Zudem kommen die Kollektionen seiner neuen Fashion-Labels Konvict und Aliaune Clothing im Januar endlich in die Läden.
Während Akon im Senegal als Volksheld gilt – er berät den Präsidenten regelmäßig in jugendpolitischen Fragen und wurde zum Botschafter ernannt –, ist er auch darüber hinaus für sein soziales Engagement bekannt: Für das Projekt „Gemeinsam Für Afrika“ trat er an der Seite von Horst Köhler auf, und mit der Konfidence Foundation hat er schon vor einigen Jahren seine eigene Wohltätigkeitsorganisation gegründet, die sich gerade erst mit dem Songwriter Peter Buffett zusammengetan hat (dem Sohn von Warren Buffett), um IsThereSomethingICanDo.com zu starten, eine Art Suchmaschine für Wohltätigkeitszwecke.
Mit seinem „Freedom“-Album gelingt es dem umtriebigen Sänger, Songschreiber und Produzenten, für den „Schubladendenken“ ein Fremdwort ist, erneut musikalische Grenzen zu überschreiten und sich endgültig als der Soul-Man des neuen Jahrtausends zu etablieren: Keiner schreibt so eingängige Hooks wie Akon. Und keiner schaut so weit über den Tellerrand von R&B und Pop. Zugleich markiert die Veröffentlichung den Beginn eines weiteren Kapitels der größten Erfolgsgeschichte der Dekade: der entschlossene Strafentlassene, der mittels der Musik sein Leben neu strukturiert und die Kontrolle zurückgewinnt, bis er schließlich mit seinem bahnbrechenden Debütalbum die Charts erstürmt, weltweit Millionen von Alben verkauft, für fünf Grammys nominiert wird – und seine Freiheit dafür nutzt, einen Hit nach dem anderen zu komponieren.
„Ich bin immer noch derselbe Typ, der ich 2004 war, allerdings mit dem Unterschied, dass ich sehr viel erwachsener geworden bin“, sagt Akon abschließend. „Ich habe aus meinen Fehlern gelernt und mich dafür entschuldigt. Viele würden mir sicherlich raten, mal einen Gang zurückzuschalten, aber ich sehe das anders: Ich muss einfach weiter an meiner Musik arbeiten und alles aus mir herausholen. Wenn ich 10 Prozent dessen erreiche, was mir vorschwebt, könnte ich damit fast schon zufrieden sein.“
 
Komplettes Track-Listing von „Freedom“:
01. „Right Now (NaNaNa)“
02. „Beautiful“ featuring Colby O’ Donis & Kardinal Offishall
03. „Troublemaker“ featuring Sweet Rush
04. „Keep You Much Longer“
05. „We Don’t Care“
06. „I’m So Paid“ featuring Lil Wayne & Young Jeezy
07. „Holla Holla“ featuring T-Pain
08. „Against The Grain“ featuring Ray Lavender
09. „Be With You“
10. „Sunny Day“ featuring Wyclef Jean
11. „Birthmark“
12. „Over The Edge“
13. „Freedom“
14.11.2008

Top Album

  • Akon
    |
    Freedom

    Erscheinungsdatum: 28.11.2008 Erscheinungsdatum: 2008 CD | Album Tonträger Audio Format:CD Label: Universal | Bestellnr.: 0602517934375 Universal
    Artist: Akon

Top Single

  • Akon
    |
    Oh Africa

    Erscheinungsdatum: 29.01.2010 Erscheinungsdatum: 2010 eSingle | Single Download Audio Format:Track Label: | Bestellnr.: 0602527326344
    Andere: Akon

    Der in Senegal aufgewachsene Akon blieb aber trotz seines Erfolgs immer seinen Wurzeln treu. So überrascht es nicht, dass Akon zum größten Event des Jahres, der Fussball-Weltmeisterschaft 2010 in Afrika, eine Hommage an seinen Heimatkontinent schrieb und somit die erste inoffizielle Hymne "Oh Africa" veröffentlicht. Mit diesem Song ruft Akon zudem eine neue Charity-Aktion ins Leben, denn der Erlös aus dem Verkauf des Titels fließt afrikanischen Hilfsprojekten zu. Ein Großteil auch an Akons eigenes Hilfsprojekt namens "Konfidence", welches sich um unterprivilegierte, afrikanische Jugendliche kümmert.

    Außerdem erhält Akon bei "Oh Africa" prominente Unterstützung von Keri Hilson. Ab 29.01. bekommt ihr den Song im Download Store eures Vertrauens.

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Releases

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    Erscheinungsdatum: 28.11.2008 Erscheinungsdatum: 2008 CD | Album Tonträger Audio Format:CD Label: Universal | Bestellnr.: 0602517934375 Universal
    Artist: Akon

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  • Akon
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    Oh Africa

    Erscheinungsdatum: 29.01.2010 Erscheinungsdatum: 2010 eSingle | Single Download Audio Format:Track Label: | Bestellnr.: 0602527326344
    Andere: Akon

    Der in Senegal aufgewachsene Akon blieb aber trotz seines Erfolgs immer seinen Wurzeln treu. So überrascht es nicht, dass Akon zum größten Event des Jahres, der Fussball-Weltmeisterschaft 2010 in Afrika, eine Hommage an seinen Heimatkontinent schrieb und somit die erste inoffizielle Hymne "Oh Africa" veröffentlicht. Mit diesem Song ruft Akon zudem eine neue Charity-Aktion ins Leben, denn der Erlös aus dem Verkauf des Titels fließt afrikanischen Hilfsprojekten zu. Ein Großteil auch an Akons eigenes Hilfsprojekt namens "Konfidence", welches sich um unterprivilegierte, afrikanische Jugendliche kümmert.

    Außerdem erhält Akon bei "Oh Africa" prominente Unterstützung von Keri Hilson. Ab 29.01. bekommt ihr den Song im Download Store eures Vertrauens.

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